Gemüse - unser - Gesundheit

Medizin aus unseren Gärten

Übersicht: Heimisches Gemüse und ihre Inhaltsstoffe:

Gemüsesorte Nährwerte (pro 100g ca.) Gesundheitliche Auswirkung.




Blumenkohl 25 kcal, Vitamin C, K Leicht verdaulich, schont den Magen Bohnen (Grün) 31 kcal, Kalium, Fasern Gut für die Verdauung und das Herz 

Brokkoli 34 kcal, Eisen, Calcium Zellschutz und Entzündungshemmung 

Chicorée 17 kcal, Bitterstoffe Fördert die Galle und die Verdauung 

Erbse 80 kcal, Protein, B-Vitamine Kraftfutter für Muskeln und Nerven 

Feldsalat 14 kcal, Eisen, Vit. A Stärkt die Nerven und Blutbildung 

Fenchel 31 kcal, Ätherische Öle Beruhigt den Magen und die Atemwege 

Grünkohl 45 kcal, Calcium, Vit. K Stärkt Knochen und Immunsystem 

Gurke 15 kcal, 95% Wasser Hydratisiert und entwässert sanft 

Karotte 33 kcal, Beta-Carotin Gut für Sehkraft und Hautschutz 

Kartoffel 76 kcal, Kalium, Stärke Sättigend, gut für den Blutdruck 

Kohlrabi 27 kcal, Magnesium, Vit. C Unterstützt Muskeln und Bindegewebe 

Kürbis 26 kcal, Kieselsäure, Zink Gut für Haare, Nägel und Immunsystem 

Lauch (Porree) 31 kcal, Eisen, Allicin Wirkt antibakteriell und blutreinigend 

Mangold 19 kcal, Vit. K, Magnesium Gut für die Knochen und Muskelentspannung 

Pastinake 59 kcal, Inulin, Kalium Sättigt gut, schont den Darm 

Radieschen 16 kcal, Senföle Natürliches Antibiotikum für die Atemwege 

Rote Bete 43 kcal, Folsäure, Eisen Blutbildend und blutdrucksenkend 

Rotkohl 31 kcal, Vitamin C, Selen Starkes Antioxidans, Immunschutz 

Schwarzwurzel 17 kcal, Inulin „Winterspargel“, gut für Diabetiker 

Spargel 18 kcal, Asparagin Reinigt die Nieren und wirkt entwässernd Spinat 23 kcal, Lutein, Eisen Schützt die Augen und den Zellstoffwechsel 

Wirsing 25 kcal, Vit. E, Magnesium Zellschutz und gut für die Muskeln 

Zucchini 17 kcal, Kalium, Vit. A Sehr bekömmlich, unterstützt den Stoffwechsel 

Zwiebel 40 kcal, Allicin, Quercetin Herzschützend und entzündungshemmend 


                           Heimische Obstsorten

Pro 100 Gramm, hier ein Beispiel was 100 Gramm in etwa sind.

100g Apfel:
Entspricht etwa einem kleinen Apfel.

100g Erdbeeren: Das ist etwa eine gute Handvoll Beeren.





Obstsorte Nährwerte (pro 100g ca.) Gesundheitliche Auswirkung 

Apfel 52 kcal, Pektin, Vitamin C Reguliert die Verdauung und senkt Cholesterin 

Aprikose 43 kcal, Beta-Carotin, Kalium Gut für die Haut und die Herzfunktion 

Birne 57 kcal, Ballaststoffe, Bor Sehr bekömmlich, unterstützt den Knochenbau

Brombeere 43 kcal, Anthocyane, Vit. C Zellschutz und Stärkung der Abwehrkräfte
 

Erdbeere 32 kcal, Folsäure, Vitamin C Fördert die Blutbildung und Herzgesundheit
 

Heidelbeere 46 kcal, Gerbstoffe, Vit. C Wirkt entzündungshemmend und schützt die Gefäße

Himbeere 34 kcal, Eisen, Quercetin Blutreinigend und unterstützt die Leber
 

Johannisbeere (rot) 33 kcal, Vitamin C, Kalium Stärkt das Immunsystem und die Muskeln
 

Johannisbeere (schwarz) 39 kcal, extrem viel Vit. C Natürliches Mittel zur Infektabwehr
 

Kirsche (Süß) 63 kcal, Anthocyane, Kalium Entzündungshemmend und gut für die Gelenke 

Kirsche (Sauer) 53 kcal, Melatonin, Vit. A Kann den Schlaf fördern und schützt die Zellen

Mirabelle 63 kcal, Magnesium, Vit. B Gut für die Nerven und den Energiestoffwechsel

Pflaume / Zwetschge 47 kcal, Sorbit, Vit. B Fördert die Verdauung und stärkt die Nerven

Quitte 38 kcal, Schleimstoffe, Pektin Lindert Magen-Darm-Beschwerden
 

Rhabarber 13 kcal, Oxalsäure, Kalium Wirkt erfrischend und leicht abführend
 

Stachelbeere 44 kcal, Silizium, Vit. C Gut für festes Bindegewebe, Haare und Nägel
 

Weintraube 70 kcal, Resveratrol, Vit. B Schützt das Herz und die Gefäße

 

Zum Nach - Backen und kochen


Original Französisches Rezept: Quiche Lorraine

Für eine Tortenform (ca. 24–26 cm Durchmesser)

I. Pâte Brisée (Herzhafter Mürbeteig)

  • Zutaten:
  • 250 g Weizenmehl (Typ 405 oder 550)
  • 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • ca. 50–60 ml eiskaltes Wasser
  • Zubereitung:
  1. Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalten Butterwürfel mit den Fingerspitzen schnell in das Mehl einarbeiten, bis eine sandige, krümelige Masse entsteht.
  2. Das kalte Wasser nach und nach hinzufügen und rasch zu einem glatten Teig zusammenfügen. Nicht zu lange kneten.
  3. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

II. Migaine (Die Füllung)

  • Zutaten:
  • 200 g geräucherter Bauchspeck oder Speckwürfel (Lardons), möglichst schön marmoriert
  • 3 große Eier (Größe M oder L)
  • 250 g Crème fraîche (Wichtig: Hoher Fettgehalt! Bitte keine saure Sahne oder nur leichte Sahne verwenden)
  • Frisch geriebene Muskatnuss
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Salz (vorsichtig verwenden, da der Speck schon salzig ist!)
  • Zubereitung:
  1. Den Bauchspeck in feine Würfel schneiden (falls nicht schon fertig).
  2. Den Speck in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett bei mittlerer Hitze knusprig auslassen/anbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  3. Die Eier in einer Schüssel aufschlagen und mit Crème fraîche verrühren.
  4. Mit Muskatnuss und Pfeffer kräftig würzen. Mit Salz vorsichtig abschmecken (denken Sie daran, der Speck ist salzig).

III. Backen der Quiche

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen (ca. 3–4 mm dick) und die gefettete Tortenform damit auskleiden, dabei einen hohen Rand formen. Überschüssigen Teig abschneiden.
  3. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  4. Blindbacken (optional, aber empfohlen): Den Teig mit Backpapier auslegen, mit getrockneten Hülsenfrüchten oder Backkugeln beschweren und ca. 10 Minuten vorbacken. Beschwerung und Papier entfernen und ggf. weitere 5 Minuten backen.
  5. Die gebratenen Speckwürfel gleichmäßig auf dem vorgebackenen Boden verteilen.
  6. Die Ei-Crème-fraîche-Mischung (Migaine) vorsichtig darüber gießen.
  7. Die Quiche Lorraine im vorgeheizten Ofen ca. 30–45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und die Füllung gestockt ist (sie sollte in der Mitte nur noch leicht wabbeln).
  8. Lassen Sie die Quiche kurz abkühlen und servieren Sie sie warm oder lauwarm, traditionell mit einem einfachen grünen Salat.

Bon Appétit!

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Quiche Lorraine

Original Französisches Coq au Vin Rezept (mit Rotwein)
Zutaten für 4-6 Personen:
Für die Marinade (am Vortag):

  • 1 Hahn (Coq) in 8 bis 10 Teile zerlegt (alternativ ein großes, hochwertiges Hähnchen oder Hähnchenschenkel)
  • 1 Flasche (750 ml) guter trockener Rotwein (traditionell Burgunder, z.B. Pinot Noir, oder ein kräftiger Côtes-du-Rhône)
  • 2 Karotten, geschält und in dicke Scheiben geschnitten
  • 1 große Zwiebel, geschält und grob gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, leicht angedrückt
  • 1 Bouquet garni (ein Bund aus Thymian, Lorbeerblättern und Petersilienstielen, zusammengebunden)
  • 5-6 schwarze Pfefferkörner

Für die Zubereitung:

  • 150 g geräucherter Bauchspeck (Speckwürfel oder Lardons)
  • 2 EL Öl (z.B. Olivenöl oder neutrales Pflanzenöl)
  • 50 g Butter
  • 3 EL Cognac oder Armagnac (optional, zum Flambieren)
  • 2 EL Mehl
  • 250-300 ml Geflügelbrühe (oder Kalbsfond)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Garnitur (die klassische Beilagen-Einlage):

  • 12-16 Perlzwiebeln (kleine Schalotten oder kleine Zwiebeln)
  • 250 g Champignons, geputzt und je nach Größe halbiert oder geviertelt
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Zucker (für die Perlzwiebeln)
  • Etwas Wein- oder Balsamico-Essig (für die Perlzwiebeln)
  • Frische Petersilie, fein gehackt (zum Garnieren)

Zubereitung:
1. Marinade (am Vortag):

  • Das zerteilte Hähnchen/den Hahn in eine große Schüssel oder einen Topf geben.
  • Karotten, Zwiebel, Knoblauch, Bouquet garni und Pfefferkörner hinzufügen.
  • Mit dem Rotwein übergießen, sodass alles gut bedeckt ist.
  • Die Schüssel abdecken und für mindestens 12 Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank marinieren.

2. Vorbereitung zum Kochen:

  • Das marinierte Fleisch aus der Marinade nehmen und sehr gut mit Küchenpapier trockentupfen (wichtig für schöne Röstaromen).
  • Die Marinade durch ein Sieb in einen separaten Topf gießen und beiseitestellen. Das marinierte Gemüse und die Kräuter beiseitestellen (einige Köche braten das Gemüse später mit an).

3. Anbraten von Speck und Fleisch:

  • Den Speck in einem großen, schweren Schmortopf (Cocotte) ohne zusätzliches Fett knusprig auslassen und mit einem Schaumlöffel herausnehmen. Beiseitestellen.
  • Öl und 25 g Butter in den Topf geben und erhitzen. Die Hähnchenteile (evtl. portionsweise) in dem heißen Fett von allen Seiten goldbraun anbraten. Salzen und pfeffern. Das Fleisch herausnehmen und zum Speck legen.

4. Flambieren und Schmoren:

  • Das Fleisch wieder in den Topf geben. Optional: Den Cognac/Armagnac über das Fleisch gießen und vorsichtig anzünden (flambieren). Kurz brennen lassen, bis die Flamme erlischt.                          (Rufnummer der Feuerwehr 112)
  • Das Mehl über das Fleisch stäuben und gut verrühren.
  • Die durchgesiebte Marinade und die Geflügelbrühe angießen. Alles einmal kurz aufkochen.
  • Die Hitze reduzieren, den Topf abdecken und den Coq au Vin bei sehr schwacher Hitze auf dem Herd oder im vorgeheizten Ofen bei (Ober-/Unterhitze) für ca. 1,5 bis 2,5 Stunden schmoren lassen. Hinweis: Die Schmorzeit hängt stark davon ab, ob Sie ein junges Huhn oder einen älteren Hahn verwenden. Ein Hahn benötigt länger.

5. Die Garnitur (kurz vor Ende der Garzeit):

  • Die restliche Butter in einer separaten Pfanne erhitzen.
  • Die Perlzwiebeln mit dem Zucker und einem Schuss Essig darin karamellisieren und dann beiseitestellen.
  • Die Champignons in derselben Pfanne anbraten, bis sie goldbraun sind. Salzen und pfeffern.

6. Fertigstellung:

  • Den Schmortopf vom Herd nehmen. Die Perlzwiebeln und die Champignons, zusammen mit dem knusprigen Speck, zu dem Coq au Vin geben und alles gut verrühren.
  • Nochmals Minuten ohne Deckel bei schwacher Hitze köcheln lassen, damit sich alle Aromen verbinden.
  • Die Sauce abschmecken. Wenn sie zu dünn ist, kann sie kurz vor Ende noch durch Reduzieren oder leichtes Binden mit in kaltem Wasser angerührter Speisestärke (Maizena) angedickt werden.
  • Mit frischer Petersilie bestreut servieren.

Beilagen-Empfehlung:
Traditionell wird Coq au Vin mit Salzkartoffeln, Kartoffelpüree oder frischen Tagliatelle (Nudeln) serviert. Ein frisches Baguette zum Auf tunken der Sauce ist ebenfalls unverzichtbar.
Bon Appétit!

Regionale Rezepte


Bitterfelder Ententopf

Dieses Gericht kombiniert das herzhafte Fleisch der Ente mit der Süße der Gartenäpfel und der Sättigung durch die Kartoffel.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 kleine Ente (ca. 2 kg) oder 4 Entenkeulen
  • 1 kg festkochende Kartoffeln (aus eigenem Anbau)
  • 3 große Zwiebeln
  • 3-4 säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop aus dem Garten)
  • 1 Bund Beifuß (frisch oder getrocknet – wichtig für die Verdauung!)
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • ca. 500 ml Geflügelbrühe 

Zubereitung

  1. Vorbereitung: Die Ente waschen, trocken tupfen und in portionsgerechte Stücke zerlegen (falls eine ganze Ente verwendet wird). Die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebeln abziehen und in Spalten schneiden. Die Äpfel entkernen und ebenfalls grob würfeln (die Schale kann dranbleiben).
  2. Anbraten: In einem großen, schweren Bräter (am besten aus Gusseisen) die Entenstücke auf der Hautseite ohne zusätzliches Fett scharf anbraten, bis das Eigenfett austritt und die Haut knusprig wird. Fleisch herausnehmen und kurz beiseitelegen.
  3. Schichten: Im ausgetretenen Entenfett nun die Zwiebeln glasig dünsten. Danach die Kartoffelwürfel und Äpfel hinzufügen und kurz mit anrösten. Alles mit Salz, Pfeffer und reichlich Beifuß würzen.
  4. Schmoren: Die Entenstücke oben auf das Kartoffel-Apfel-Bett legen. Mit der Geflügelbrühe aufgießen (das Fleisch sollte nicht ganz bedeckt sein).
  5. Garen: Den Bräter schließen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 75 bis 90 Minuten schmoren. Für die letzten 15 Minuten den Deckel abnehmen, damit die Entenhaut schön kross wird.

Nährwertübersicht der Hauptzutaten

Hier die Übersicht der Bestandteile (wie gewohnt ohne Trennstriche):

Zutat Nährwerte (pro 100g) Gesundheitliche Auswirkung Entenfleisch ca. 220 kcal, Protein Liefert hochwertiges Eiweiß und Eisen Kartoffeln 76 kcal, Kalium Basisch und gut für den Blutdruck Äpfel 52 kcal, Vitamine, Pektin Unterstützt die Verdauung des fetten Fleisches Beifuß kaum Kalorien, Bitterstoffe Hilft bei der Fettverdauung


Anhaltischer Speckkuchen 

Zutaten: 2 Personen



Für den Hefeteig:

1000 g | Mehl
40 g | Hefe
500 ml | Milch
200 g | Butter
40 g | Zucker


Für den Belag:

1000 g | Quark
6 | Ei(er)
1800 g | Zwiebel(n)
1600 g | Speck
 | Salz und Pfeffer
4 TL, gehäuft | Kümmel


Zubereitung:

Als erstes einen Hefeteig aus den angegebenen Zutaten herstellen. Den Teig 30 Minuten gehen lassen. Danach durchkneten, auf einem Backblech ausrollen und erneut 20 - 30 Minuten gehen lassen.
 
 Während der Teig geht, die Zwiebeln schälen und klein würfeln sowie den Speck klein würfeln. Die Zwiebeln leicht anbraten, am besten etappenweise. Aus der Pfanne nehmen und den Speck glasig braten. Das ausgebratene Fett abgießen. Zwiebeln und Speck etwas abkühlen lassen.
 
 Den Quark mit den restlichen Zutaten vermengen, die leicht abgekühlten Zwiebeln und Speck hinzufügen, alles gut mischen und auf den Teig streichen. 
 
 Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze in ca. 30 Minuten goldbraun backen.
 
 Am besten schmeckt der Speckkuchen, wenn er warm verzehrt wird. Man kann ihn gut vorbereiten.
 
 Anmerkung: Die Kalorienangabe bezieht sich auf 6 geschnittene Stücke. Kcal p. P.  | ca. 1453 schon deftig.


 

"Himmel und Erde“ 

Pfälzer Art

Zutaten:  2 Personen

Für das Kartoffelpüree

500 g

mehligkochende Kartoffeln


Salz

200 ml

Milch

40 g

Butter

1 Prise

Muskatnuss

Für das Apfelmus

500 g

Äpfel (z. B. Topaz oder Elstar)

200 ml Wasser

2 EL Zucker

1 Zitrone

1 Zimtstange (optional) 

Für die Röstzwiebeln

1 große Zwiebel


Sonnenblumenöl zum Frittieren

3 EL Mehl

½ TL Paprikapulver (edelsüß)

1 Prise Salz

Außerdem

300 g  Blutwurst

30 g  Mehl (Type 405)

1 - 2 EL Sonnenblumenöl

20 g  Butter

1 Prise Salz

1 Prise Pfeffer aus der Mühle

einige Zweige Petersilie

Zubereitung

1. Für das Kartoffelpüree die Kartoffeln schälen und grob würfeln. Mit gesalzenem Wasser bedeckt ca. 15–20 Minuten gar dämpfen und über einem Sieb abgießen. Die Milch mit der Butter aufkochen. 

2. Die Kartoffeln mit einer Presse in die heiße Milch drücken und mit dem Schneebesen vorsichtig einrühren, zu einem lockeren Püree schlagen. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

3. Für das Apfelmus die Äpfel schälen, vierteln und entkernen, dann in grobe Stücke schneiden und mit dem Wasser und dem Zucker in einen Topf geben. Die Zitrone auspressen und den Saft unter die Äpfel rühren. Mit geschlossenem Deckel aufkochen, dabei immer wieder rühren.
Die Äpfel bei schwacher Hitze weichkochen, optional eine Zimtstange zugeben. Die Zimtstange gegebenenfalls vor dem Pürieren rausnehmen, Apfelmus mit dem Pürierstab zerkleinern.

4. Für die Röstzwiebeln die Zwiebel schälen und in möglichst gleichmäßige, dünne Ringe schneiden oder hobeln. Einen Topf (oder eine tiefe Pfanne) mit Sonnenblumenöl zum Frittieren aufstellen und erhitzen.

5. In einer Schüssel das Mehl mit dem Paprikapulver vermischen und die Zwiebelringe darin portionsweise wenden. Das überschüssige Mehl abklopfen. Bei mittlerer Hitze die Zwiebelringe knusprig und goldgelb im Öl frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit einer Prise Salz abschmecken.

6. Die Blutwurst in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und im Mehl wenden. Das Sonnenblumenöl mit der Butter erhitzen und die Wurstscheiben pro Seite ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze nicht zu kross anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

7. Die Petersilie abbrausen, trockenschütteln und ohne Stiele fein hacken. Blutwurst mit Kartoffelpüree und Apfelmus anrichten und die gehackte Petersilie über das Gericht streuen. Guten Appetit!